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30.01.2017

Gewalt in DaZ-Klassen: Landtags- abgeordneter Volker Dornquast im Interview

Thema:
Gewalt in DaZ-Klassen: Landtags- abgeordneter Volker Dornquast im Interview
DaZ- Klassen (Anm. Deutsch als Zweitsprache-Klassen)

Moderator:

Herzlich willkommen zu Stadtmagazin aktuell. Ich freue mich heute sehr Volker Dornquast, Landtagsabgeordnete der CDU in Kiel, und ja ich fang gleich an, weil die Nachrichten, die wir bekommen aus Neumünster sind ja nicht wirklich glücklich. Wir hören von Übergriffen gegen Lehrer. Wir hören von Beschimpfungen, beklauen, beleidigen. Wir hören von gewalttätigen Auseinandersetzungen in fast jeder Pause. Das ist Aussage der Lehrer. Wir hören von Massenschlägereien an der Schule. Wir hören von Eltern, die mit Kampfhunden an diesem Massenschlägereien teilnehmen, um noch mal ein bisschen für ihre Seite Einfluss zu nehmen. Wie ist der aktuelle Stand in Neumünster. Bringen Sie uns mal auf den Sachstand, der jetzt im Moment bekannt ist.

Volker Dornquast:

Ja, gerne. Also die letzten Punkte mit Kampfhund und Massenschlägereien haben wir noch nicht gehört. Wie wir auch leider über all die anderen Punkte, die im Raum stehen, von der Regierung bisher überhaupt nicht informiert worden sind und das gehört sich einfach und ist auch politische Pflicht der Regierung, das Parlament über solche Dinge zu informieren. Wir haben aus den Schulen von Lehrern und aus den Schulen insgesamt von solchen Fällen gehört und daraufhin habe ich dann eine Kleine Anfrage gestellt, ob die Landesregierung uns etwas über Gewalt gegen Lehrer berichten kann. Und die Antwort war lapidar: „Da wissen wir nichts von.“ Und das haben wir nicht so ganz geglaubt, weil wir auch natürlich den betroffenen Personen an den Schulen glauben, dass sie nicht irgendwelche Märchen erzählen, sondern auch wirklich die Wahrheit erzählen, wenn sie darüber berichten. Und so habe ich dann dafür gesorgt, das eigentlich die Ministerin, aber dann war es der Staatssekretär, das ist auch in Ordnung, im Ausschuss, im Bildungsausschuss, darüber berichten sollte. Und er hat dann auch zugegeben, dass es ein Brief aus dem Dezember (Anm. 2016) gibt, der von Lehrern geschrieben ist und der diese Probleme darstellt. Und deswegen waren wir noch verwunderter natürlich, dass in der Antwort auf meine Kleine Anfrage, die im Januar (Anm. 2017) gestellt worden ist, vom Ministerium gesagt wurde: „nicht bekannt“. Also zumindestens hätten sie aus dem Brief wissen müssen, was im Raume steht. Und die Antwort ist aus diesem Grunde nicht wahrheitsgemäß und daraufhin haben wir uns gestern den Bericht angehört. Die SPD hat dann, wie immer, die Sache runtergefahren und gesagt „ nun macht mal nicht Panik nur wegen Wahlkampf und all solche Sachen. Aber ich glaube, es hat mit Wahlkampf nichts zu tun, wenn Lehrer von Schülern angegriffen werden. Dann ist es kein Thema, das wegen des Wahlkampfes hochgefahren wird, sondern weil hier einfach die Fürsorgepflicht durch das Ministerium nicht erfüllt wird. Das sind Mitarbeiter des Landes und dann hat das Land dafür zu sorgen, das solche Fälle unterbleiben oder zumindest alles getan wird, damit sie eigentlich nicht passieren können. Wenn sie dann doch mal passieren, dann kann das Ministerium das natürlich auch nicht verhindern. Aber es muss grundsätzlich erstmal dafür gesorgt werden, dass so etwas weitestgehend ausgeschlossen wird. Und ich habe daraufhin jetzt, nachdem diese Antwort des Staatssekretärs eigentlich ja ein bisschen

lächerlich war, um das mal so zu sagen und nicht angemessen für diese Fälle, haben wir jetzt eine Gesamtanfrage noch einmal gestellt, wie die Gewaltsituation an den Schulen überhaupt ist. Denn es geht einmal um die Frage natürlich: Schüler untereinander. Und da gilt nicht diese leichten Ringeleien und die leichten Dinge, auch Schlägereien, die es früher schon immer gegeben hat. Die meinen wir damit nicht. Sondern die jetzt sich vermehrenden Dinge, die dort passieren. Und die aus bestimmten Ursachen kommen, wo diese Ursachen dann eben auch bearbeitet werden müssen. Wer also ein Problem ignoriert, der kann dieses Problem nicht lösen. Und dagegen wollen wir jetzt etwas unternehmen und wollen jetzt dort, dass die Regierung initiativ wird. Und wenn wir ihr dabei helfen müssen, dann tun wir das gerne.

Moderator:

Die Aussage der SPD, in diesem Fall des Staatssekretärs im Innenministerium, Dirk Loßack ist .....

Volker Dornquast:

.. im Bildungsministerium.

Moderator:

... im Bildungsministerium. Der Schulrat hat die Situation bestens im Griff. Ich habe nachgefragt bei einigen Lehrern, die berichteten mir zum Beispiel von einem Haupthobby an dieser Schule, das lautet „Kinder die Treppe heruntertreten“. Ist ja eine gute Vorbereitung fürs richtige Leben, wenn man nach Berlin möchte. Das wissen wir mittlerweile. Das ist ja eine Horrorsituation. Wo ist denn da die Mitte? Also ich höre aus dem Bildungsministerium, die Idee ist, diese Schule soll zum 1.2. (Anm. 2017) aufgelöst werden respektive die Schüler sollen in andere Schulen überführt werden. Löst das das Problem?

Volker Dornquast:

Das löst das Problem überhaupt nicht, sondern es verlagert es dann in die anderen Schulen. Möglicherweise sind dann diese Schüler nicht mehr so konzentriert in einer Schule; das wäre ein Vorteil, aber es sind dann die einzelnen Schüler ja immer noch in Gruppen in den anderen Schulen und werden dann die Gewalt möglicherweise auch in die anderen Schulen tragen und das kann auch nicht das Ergebnis sein.

Moderator:

Zum Thema Landesregierung: Dieses Schreiben, das von den Lehrern als Brandbrief gesendet wurde, kommt vom 6. Dezember...

Volker Dornquast:

So wurde uns berichtet.

Moderator:

... und liegt uns in Teilen vor. Die Antwort auf ihre Kleine Anfrage ist gekommen am 3. Januar, einen Monat später. So haben wir recherchiert. Weiß da niemand was von? Wird gelogen oder sind die unfähig? Ich muss es ganz klar fragen.

Volker Dornquast:

Ja, also die Zeitabläufe ergeben sich daraus, dass wir natürlich dann erst kurz vor Weihnachten angefangen haben, diese Information richtig zu bekommen und, dass deswegen also die Antwort der Regierung zeitgemäß dann auch erfolgte. Da gibt`s also keine Kritik dran, sondern es gibt nur an dem Inhalt Kritik, dass eben gesagt wurde, es ist

uns nichts bekannt. Und dann gibt's entweder einen schlechten Informationsfluss im Ministerium, das kennen wir ja auch aus anderen Ministerien ja leider auch sehr groß oder es ist die Unwahrheit gesagt worden. Und ich spreche mal zu Gunsten der Regierung, dass das erste der Fall ist, aber so ganz glauben, tu ich es nicht.

Moderator:

Ebenfalls der Staatssekretär Loßack sagt in diesem Zusammenhang: Die Schwere der Tat hängt auch von der subjektiven Wahrnehmung der Lehrkräfte ab. Sind die Lehrkräfte zu weich?

Volker Dornquast:

Also, ich glaube nicht, dass dort Lehrer unterrichten an solchen Schulen, die nur mit Wattebäuschchen behandelt werden dürfen, sondern ich glaube schon, dass die gestandene Männer und Frauen sind, die eigentlich kritische Situationen auch kennen und wenn das, was in dem Schreiben steht von in der Klasse herum geworfenen Tischen, dann steckt da schon ein bisschen Kraft hinter, denn man weiß ja, wie schwer so ein Tisch ist, und ich möchte auch nicht der Empfänger dieses Tisches sein, egal wie groß oder wie klein ich bin. Also ich glaube nicht, dass wir hier von, ich sag`s jetzt mal so krass, von Weicheiern reden, sondern wir reden hier schon von Männern und Frauen, die im Leben Bestand haben.

Moderator:

Ich muss Ihnen ehrlich sagen, ich würde lieber den Tisch abbekommen, als von hinten die Treppe runter getreten zu werden, wenn ich es mir aussuchen könnte. Aber ich frage an der Stelle: Sie haben sechs Enkelkinder, glaube ich, wenn ich richtig informiert bin.

Volker Dornquast:

Das 8. ist jetzt nächste Woche unterwegs.

Moderator:

Dann ist Wikipedia sogar ein bisschen hinterher. Dann müssen wir den Eintrag erneuern. Wir reden ja auch über IHRE Enkelkinder.

Volker Dornquast:

Ja.

Moderator:

Ich habe von Elternvertretern aus Neumünster gehört, dass sie gerade verzweifelt versuchen, ihre Kinder auf Umland Schulen zu verteilen, weil sie sagen, wenn dieses Klientel bei uns auf die Schule kommt, wird es die Lehrsituation bei uns nicht unbedingt verbessern. Was würden sie ihren Kindern sagen im Umgang mit den Enkelkindern? Wir haben hier jetzt eine locker flockig dreistellige Anzahl von, so wird berichtet, relativ Gewaltbereiten; die werden verteilt, d.h. jede Schule wird 10, 15, 20 bis 30 bekommen, vielleicht auch an der Schule ihrer Enkelkinder, vielleicht auch in der Klasse ihrer Enkelkinder. Wie sehen Sie das als Großvater?

Volker Dornquast:

Also, ich glaube, so darf man das Thema nicht anfassen, obwohl ich`s verstehe, die Frage, was Sie damit wollen und meinen. Ich glaube, man muss das schon objektiv sehen und nicht so jetzt in das Subjektive ziehen. Mein eines Enkelkind ist gerade 10 Jahre und ist in der vierten Klasse. Da wäre sowas in der Grundschule natürlich auch schon das eine oder andere Mal möglich, dass dort solche Fälle auftreten, aber es ist, Gott sei Dank, noch

nicht passiert bei uns in Henstedt-Ulzburg, auf jeden Fall nicht an der Schule. Da gibt's auch zwischen den Schülern mal Auseinandersetzungen. Das ist selbstverständlich, das ist immer gewesen und wird auch immer so bleiben. Aber nicht solche Punkte, wie Sie jetzt geschrieben haben und auch dieses Treppe runter stoßen ist natürlich... Die Gewaltbereiten sehen das im Fernsehen, was da in Berlin passiert ist und finden das toll und machen das nach. Und dann kommt es zu diesen Fällen auch in den Schulen. Ich glaube nicht mal, dass das deren eigene Idee ist, sondern das ist abgeguckt aus den Geschehnissen in unseren größeren Städten und jetzt will ich nicht Land und Stadt hier auseinander dividieren, aber die Probleme, die richtigen Probleme, die haben natürlich mehr die Städte und deswegen muss da auch mehr geholfen werden.

Moderator:

Aber Herr Dornquast, nochmal die Frage :
Diese jungen Männer, über die wir gerade reden, kommen jetzt an die Schule Ihrer Enkelkinder. Mir wurde von den Lehrern gesagt und ich habe mit ungefähr zehn Lehrern in letzten zwei Tagen gesprochen, mir wurde gesagt, sie haben so gut wie keine Maßregelungsmaßnahmen, weil, sie können sie nicht von der Schule entfernen...

Volker Dornquast:

Nein.

Moderator:

... sie müssen dort unterrichtet werden und was macht man dann? Also, wenn Menschen nicht bestraft werden können und es Ihnen auch völlig egal ist, was passiert, was macht man dann und was sagen sie der Lehrerin Ihres Enkels und was sagen sie ihrem Enkel in diesem Fall? Wie geht man damit um, wirklich in der Realität?

Volker Dornquast:

Ich bin natürlich kein Pädagoge, deswegen kann ich jetzt nicht fachkundig sagen, wie man pädagogisch mit solchen Fällen umgeht, aber ich meine, es ist zumindest erforderlich in Klassen, in denen besonders Auffällige sind, auch pädagogisch zusätzliches Personal bereitzustellen. Wir haben jetzt ja die Schulassistenten und wir haben Schulsozialarbeiter und wir haben vieles andere, aber Schulassistenten sind sozial befähigte Menschen, aber keine Pädagogen, keine ausgebildeten Pädagogen und schon gar nicht ausgebildet in diesem speziellen Dingen. Und ich glaube, wir müssen als Land und das speziell über unser IQSH (Anm. Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein) Fortbildung für die Lehrer anbieten, die auch ganz speziell diese Themen befassen und das intensiv und in großer Zahl. Und ich glaube auch, dass die Lehrer gerade aus den Schulen, wo so was passiert, ein dringendes Bedürfnis haben, solche Ausbildung noch mitzumachen und da reicht nicht irgendein Tagesseminar, sondern das muss eine Intensivschulung sein: Wie gehe ich mit solchen Problemfällen um?

Moderator:

Aber jetzt frage ich Sie, der Kollege Loßack, der ja relativ einfache Antworten hat, sagt, es ist alles gut und es werden 6,5 Lehrerstellen mehr eingeplant. Also wir können uns total beruhigen. Wir reden über eine Anzahl von rund 200 Jugendlichen, jungen Männern. Wenn ich jetzt mal nachrechne, die werden auf die Schulen verteilt, dann würde ich sagen, jede Schule bekommt eine halbe, eine dreiviertel Stelle mehr...

Volker Dornquast:

Das wäre meine Frage gewesen jetzt.

Moderator:

...hat aber dafür sich 30 Problemfälle eingefangen.
Was ist denn das für eine Quote? Das wird doch nie im Leben funktionieren.

Volker Dornquast:

Das wäre jetzt meine Frage gewesen, wie gesagt. Was diese Anzahl von zusätzlichen Kräften. Auf was verteilt sich das? Nur auf Neumünster oder verteilt sich dieses auf`s ganze Land? Dann wäre das eine lächerliche Zahl.

Moderator:

Auf Neumünster, aber auch das ist lächerlich.

Volker Dornquast:

Das wollte ich gerade sagen. Auf Neumünster wäre es auch schon zu wenig, denn ich muss eigentlich eine ständige Präsenz in jeder Klasse haben und da reicht diese Zahl auch überhaupt nicht.

Moderator:

Wir haben eben über Neumünster gesprochen. Wir beiden kommen aus dem Kreis Segeberg. Sie waren Bürgermeister in Henstedt Ulzburg viele viele viele Jahre lang. Ich kann Ihnen sagen, von diesen zehn Lehrern sind sieben aus dem Kreis Segeberg und die haben gesagt, wir hören uns das an. Neumünster, ja, das ist bei uns nicht anders. In einer Schule, die wir beide kennen, ich werde alle Namen nicht erwähnen, sagen mir die Lehrer, da fährt einmal die Woche der Notarztwagen vor aufgrund von schweren Schlägereien. Ich nehme das zur Kenntnis.

Volker Dornquast:

Das ist mir nicht bekannt bisher.

Moderator:

Ich hoffe, also, es gibt da ein großes Interesse der Lehrer, dass diese Fälle nicht bekannt werden. Aber es ist so. Es wurde mir von einer Seite bestätigt. Mir wurde von einer Lehrerin gesagt, es vergeht keine Woche, wo nicht auf dem Flur sie an Brust, Po, wie auch immer, angefasst wird. Maßregelungsmöglichkeiten Null. Ein Lehrer hat mir gesagt, er fährt, weil er bedroht wurde, jeden Tag einen anderen Weg nach Hause. Die haben Todesangst. Wir reden über den Kreis Segeberg und auf meine Frage, was man tun könnte, wurde gesagt, sie würden sich einen Polizeipräsenz-Raum in jeder Schule wünschen, damit der Weg von der Polizei nicht so weit ist. Und ich habe im Zusammenhang gesagt, die Polizei Neumünster hat gesagt, zwischen Sommerferien und Weihnachten war sie an dieser besagten DaZ-Schule viermal wegen Körperverletzung, dreimal wegen Diebstahls. Alle Lehrer haben darüber gelacht, weil sie gesagt haben, je nachdem was man anzeigt, könnten die auch jeden Tag vorbeikommen. Jetzt stelle ich die Frage, also bei mir in meiner Schulzeit war die Polizei zweimal im Jahr: Verkehrssicherheitstraining und Schulkasper. Brauchen wir Polizeipräsenz-Räume in den Schulen?

Volker Dornquast:

Das ist mir jetzt zu weit vorgegriffen. Wir müssen jetzt erstmal von dem Ministerium erfahren und dafür brauchen die natürlich die Meldungen der Lehrer. Die Lehrer müssen dann schon den Mut aufbringen auch zumindest ans Kultusministerium oder über den Schulrat natürlich und den normalen Weg, diese Fälle auch zu melden, damit da auch reagiert werden kann, denn wenn man das jetzt so in sich hineinfrisst und der Schulleiter

weiß vielleicht davon und sonst keiner, dann reagiert natürlich auch keiner. Es muss klappen mit den Meldungen und dann muss das Kultusministerium entsprechend reagieren und, wenn die Meldungen so sind, wie sie es gerade geschildert haben, ich hab, wie gesagt, davon in dieser Form noch nicht gehört, dann muss auch über solche Dinge nachgedacht werden.

Moderator:

Also auch Polizei-Präsenzräume in den Schulen?

Volker Dornquast:

Je nachdem wie schlimm es ist und wie häufig es ist. Ich kann natürlich nicht so einen Präsenzraum schaffen und die Polizei ständig in der Schule haben, wenn das alle halbe Jahre mal vorkäme, aber nach Ihren Schilderungen ist das ja öfter. Also da gibt es irgendwo eine Grenze, wo es dann auch zu solchen Schritten kommen muß.

Moderator:

Der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft sagt, in dem Moment, wo ein Lehrer ein Problem meldet, wird er sofort mundtot gemacht. Es wird ein Maulkorb-Erlass sofort erlassen- offizielles Statement- ist genauso passiert. Mir haben die Lehrer gesagt, sie werden in keinem Fall was sagen: a) verstoßen sie damit gegen das Beamtenrecht ...

Volker Dornquast:

Wenn sie es nach aussen sagen. Ich hatte gesagt, es dem Ministerium melden!

Moderator:

... b) haben sie das Problem, dass an den Schulen in der Regel, ich sage mal im Schnitt 30 Lehrer für Beförderungen anstehen, aber nur zwei Plätze für Beförderung benutzt werden und da wird schon sehr darauf geachtet, dass der Ruf der Schulen erhalten bleibt. Wenn ich das sehe, ist das ein nicht guter Weg, aber was sind die Lösungen? Mehr Polizisten? Mehr Lehrer? Unendlich viel Lehrer? ......

Volker Dornquast:

Nein, unendlich viel ist, glaube ich, dann wieder zu übertrieben, aber ich sagte in den Klassen, in denen es solche Probleme gibt und zwei Kinder gibt, dafür die Meldung wieder, dann müssen wir dort über ein zusätzliches Personal Nachdenken-das ist völlig klar. Und wenn es so extrem ist, wie sie es geschildert haben und das in häufiger Zahl passiert, dann muss ich auch über Polizei nachdenken, aber das ist der letzte Schritt, meine ich.

Moderator:

Was passiert jetzt in der Landesregierung und für Sie als nächstes? Was sind die nächsten Schritte dort?

Volker Dornquast:

Sie werden jetzt arbeiten müssen, um meine Kleine Anfrage zu beantworten, was Gewalt an allen Schulen betrifft und zwar Gewalt zwischen den Schülern und auch Gewalt gegenüber den Lehrern und ich hoffe, dass wir da eine vernünftige Antwort bekommen, im Gegensatz zu bisher und dass diese Antwort dann auch für uns geeignet ist, um Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

Moderator:

Gott sei Dank! Das Thema ist in der Welt. Eine letzte Frage noch: Volker Dornquast wir schaffen das?

Volker Dornquast: Wir schaffen das!

Moderator:

Wir schaffen das?

Volker Dornquast:

Ja, wenn alle fleißig dran arbeiten, auch unsere Regierung, dann ja.

Moderator:

Wir schaffen das. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir haben zu diesem Thema am Montag noch einmal im Gespräch: Melanie Bernstein, die Kandidatin, Bundestagskandidatin der CDU, die auch in Neumünster kandidiert und erwarten uns da noch ein paar Antworten und ich sage bis dahin: Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, vielen Dank! 

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